Bei meinem Start in Nantes ahne ich noch nicht, dass dies die regenreichste Tour meiner bisher 53 Radreisen sein wird.
Bis kurz hinter Angers ist es aber noch sonnig. Die berühmten Loire-Schlösser Saumur, Chinon, Ussé, Azay-le-Rideau, Villandry, Amboise, Chenonceau, Chambord, Chaumont und Sully besuche ich dann aber im Dauerregen, genau wie die sehenswerten Städte Tours, Blois und Orleans. Immer wieder muss ich dabei überschwemmten Ortschaften und Landstrichen ausweichen, dennoch können mich weder Regen noch ein gebrochenes Schaltwerk am Fahrrad aufhalten. In Briare folge ich bis Digoin dem Loire-Seitenkanal, der mit beindruckenden Kanalbrücken über die Loire beginnt und endet. Auf diesem Abschnitt leistet mir der Reiseradler Peter aus Kalifornien Gesellschaft. Sehenswert ist auch die Stadt Nevers mit Kathedrale und dem Herzogspalast. Auf einem Bahnradweg geht es weiter nach Süden und hinter Roanne verlasse ich schließlich nach 10 Tagen die Loire. Nun fahre ich über die Berge in das Beaujolais und erreiche die Rhône in Lyon. Hier besteige die Bahn zur Heimfahrt, allerdings habe ich noch einen Tag Stopover in Dijon. Diesen nutze ich – nun bei bestem Wetter – zu einer Fahrt durch das Weinbaugebiet Côte de Nuits im Burgund, wo ich in Gevrey-Chambertin eine Weinprobe mache und eine Käserei besuche.

Entlang der Loire: Von der Bretagne ins Beaujolais

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